Fachtagung: Erneuerbare Energien. Innovationen und Beschäftigungseffekte

18.03.2013

Mit der Reihe „Gute Arbeit und ökologischer Wandel“ wollen die Hans-Böckler-Stiftung und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW über eine Zukunft nachdenken, die Nachhaltigkeit und Gute Arbeit vereint. Gewerkschaften sehen die Notwendigkeit eines ökologischen Wandels, für uns ist er aber nur mit Guter Arbeit und Demokratie machbar. In mehreren dezentralen Fachtagungen werden einzelne Aspekte des Themas aufgegriffen.

Wir freuen uns Sie und Euch zur sechsten Fachtagung einzuladen: „Erneuerbare Energien. Innovationen und Beschäftigungseffekte“ am 18. März 2013 im Forschungszentrum Jülich.

Nordrhein-Westfalen gehört zu den bedeutendsten Energieregionen in Europa. Das Bundesland liefert 30 % des benötigten Stroms in Deutschland, verbraucht aber auch ca. 40 % der Energie. Nordrhein-Westfalen ist nicht nur gekennzeichnet durch eine hohe Dichte von zum Teil energieintensiven Industrien. Vielmehr haben Energieerzeuger, Anbieter neuer Energietechniken, Energiedienstleistungen, Energieforschung sowie die Energietechnologieentwicklung eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Rund 130.000 Menschen arbeiten in der Energiewirtschaft in NRW.

Die beschlossene Energiewende hat massive Auswirkungen sowohl auf private und industrielle Verbraucher als auch auf Energieerzeuger und die damit verbundene Wertschöpfungskette. Die Energiewende bietet große Chancen für Investitionen und neue Arbeitsplätze, birgt aber auch Risiken für etablierte Industrien und Energieerzeuger. Es gehört auf jeden Fall zu den wichtigsten Aufgaben in Nordrhein-Westfalen, eine klimaschonendere, aber trotzdem sichere und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Wir wollen uns auf der Tagung verschiedenen Facetten dieser Herausforderung zuwenden: Welchen Beitrag können die erneuerbaren Energien leisten? An welchen Innovationen arbeitet die Forschung? Wie kann ein veränderter Energiemix gesteuert werden? Welche Rolle kommt dabei den Energieversorgungsunternehmen und den Kommunen zu, welche den Privathaushalten? Und vor allem wollen wir wissen, welche Beschäftigungseffekte die Energiewende hat. Wie verändert sich die Arbeit in der Branche im ökologischen Wandel?

Hinweis: Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine „Energietour“ durch das Forschungszentrum angeboten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen praktischen Einblick in die aktuelle Forschung zum Thema Energie.

Eine Anmeldung ist für den Zugang zum Gelände des Forschungszentrums zwingend erforderlich. Am Tag der Veranstaltung ist ein gültiger Personalausweis vorzulegen.

Wir sind sehr an einem breiten Dialog zwischen Wissenschaft, Gewerkschaft, Betrieben und Gesellschaftlichen Gruppen interessiert. Dabei geht es nicht um einseitige Wissensvermittlung und fertige Antworten. Es geht uns darum, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Anstöße zu geben – für den gesellschaftlichen Diskurs, die Arbeit im Betrieb und das Wirken in der Politik. Am Ende steht die Konferenz „Gute Arbeit und Ökologischer Wandel“ mit dem Ziel, die gefundenen Impulse ins Land zu tragen.

Wir freuen uns auf Anmeldungen mit angehängtem Anmeldeformular.

 

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
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Jülich
Redaktion

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